
Zielgruppe:
Menschen, die
- sich mit einer überschaubaren Gruppe Gleichgesinnter intensiv auf die „Gewaltfreie Kommunikation“ einlassen wollen
- ihre Fähigkeiten ausbilden wollen, potentielle Konflikte in fruchtbare Gespräche zu verwandeln
- ihre alltägliche Kommunikation nutzen wollen, um Beziehungen mehr Tiefe und Bewusstheit zu geben
- ihre Wirksamkeit erhöhen wollen, um damit ihre Verantwortung – ob im Beruf oder in der Familie besser wahrnehmen zu können
Der Scherpunkt liegt auf den eigenen inneren Prozessen; das Erweitern von eigenen Kompetenzen/Handlungsspielräumen und dem flüssiger Werden im Sprachgebrauch.
Vorraussetzung ist mindestens der Besuch eines Einführungsworkshops. Je erfahrener Sie in der Gewaltfreien Kommunikation sind, desto mehr können Sie auch von diesem Training profitieren.
Trainerinnen: Katharina Ossko und ab 10 TN gemeinsam mit Hildiko von Consolati
Inhalte:
Frieden mit mir Selbst
- Selbstempathie als eine Voraussetzung, andere zu hören
- Einfühlung mit mir selbst– was ist das? Meine Gefühle und Bedürfnisse wahrnehmen
- Verantwortung für meine Gefühle und Bedürfnisse übernehmen, ohne mich zu verurteilen, Einfühlung – (Selbst) Mitleid
- Umgang mit Kritik (eigener und der von anderen), eigene Bedürfnisse hinter Kritik wahrnehmen
- Verantwortung für mein Tun übernehmen: Freiheit der Entscheidung – ich muss, man tut…
Nein sagen – nein hören
- Bedürfnisse hinter dem Nein hören
- über die Bedürfnisse verhandeln, bis die Lösung uns findet, keine „faulen Kompromisse“ eingehen
- Abgrenzung als Prävention für Burn-out
- Glaubenssätze hinterfragen
- Schlüsselunterscheidungen Konsens – Kompromiss
Innere Konflikte – Feindbilder
- Innere RichterIn/Innere ErzieherIn: trauern und bedauern, lernen und wachsen, wenn wir mit einer unserer Handlungen unzufrieden sind
- Ja/Nein – soll ich, soll ich nicht? Lösung innerer Konflikte
- Sich mit den eigenen Feindbildern bewusst auseinandersetzen
- Vorurteile abbauen
Ärger, Schuld und Scham
- Meinen Ärger vollständig ausdrücken
- Einfühlsam die Bedürfnisse anderer hinter ihrem Ärger und ihrer Kritik hören
- Was Schuld und Scham mit Ärger zu tun hat
- Schlüsselunterscheidungen Werturteil – moralisches Urteil, Lob/Tadel – Wertschätzung, Einfühlung – Zustimmung
Bitte und Danke
- Dankbarkeit: für mehr Fülle des Lebens
- Welche Bitte? Wege finden, in denen die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden
- Um das bitten, was wir WOLLEN
Termine:
Start Oktober 2012, genaue Termine folgen
Zeiten:
Module 1 und 5: jeweils Fr von 16:30 bis 21:30 h und Sa von 10:00 bis 18:30 hund So von 09:00-13:00h
Module 2-4: Jeweils Fr von 16:30 bis 21:30 h und Sa von 10:00 bis 18:30 h
Seminargebühr: 900 – 1.500 Euro je nach Selbsteinschätzung bzw. siehe auch unter Kosten
Info und Anmeldung:
info@gewaltfrei-katharina.at
„Die Art, wie du uns in den letzten Monaten als Gruppe geführt hast, haben mir Mut geschenkt und den Lernschritt ermöglicht, dass Achtsamkeit, Disziplin und Entscheidungen (zum Lenken von Prozessen) kein Widerspruch sind. Dies zu sehen hilft mir in meiner Führungsarbeit.“
(Gabriele, Prüfleiterin, 44 Jahre)
