„Kinder brauchen Grenzen in der Form, dass sie Rückmeldung bekommen, wie und ob sie das Leben anderer bereichern oder nicht.“
Erziehung die das Leben bereichert/Erziehung durch Beziehung
„Du sollst nicht hauen“
Verbote fruchten wenig, aber was tun wenn wir sehen, dass Kinder sich gegenseitig wehtun, egal ob tätlich oder mit Worten? Schnell kommen wir als Eltern oder Lehrer an unsere Grenzen, vor allem dann, wenn wir davon abkommen möchten, Kindern zu drohen, sie zu bestrafen, sie zu manipulieren….. Aber wie können wir auf respektvolle und wertschätzende Art Kindern die Grenzen aufzeigen, die ihrer ganzheitlichen Entwicklung dienen?
Die Gewaltfreie Kommunikation setzt bei der URSACHE an
Welches Bedürfnis erfüllt sich ein Kind, das gerade dem anderen eins über die Rübe haut? Was ist es, was ein Kind gerade brauchen könnte, wenn es auf seine Frage ob es mitspielen kann, ein Nein hört und darauf mit „Ihr seid gemein!“ reagiert? Was es wahrscheinlich möchte ist dazuzugehören, oder von den anderen als gleichwertiger Spielpartner akzeptiert zu werden. Und was brauchen die Spielenden, die in ihr Spiel vertieft, niemand anderen mitspielen lassen wollen? Vielleicht möchten sie nur sicher sein, dass sie in Ruhe ihre Vorstellungen vom Spiel weiterführen können?
Und was ist mit den Bedürfnissen und der Verantwortung als Eltern und PädagogInnen? Was können wir in solch einer Situation tun? Wie können wir ein lebendiges Vorbild sein, wenn wir selbst voll von Ärger, Ohnmacht oder Angst sind?
Der Ansatz der Gewaltfreien Kommunikation im Lebensraum Schule heißt vor allem die Beziehungen untereinander in den Mittelpunkt zu stellen: nämlich die der Kinder untereinander, der Kinder und Pädagogen, der Pädagogen untereinander, und der Pädagogen und Behörden!
In workshops für Pädagogen/Lehrpersonal/Eltern geht es darum Ihnen ein Handwerkzeug zu geben, welches Ihnen ihre tägliche Arbeit erleichtern kann.
